KunstLektüre: Dalí, Traum & Psychoanalyse
Das Unbewusste spricht mehr als einen Dialekt - Diplom-Psychologin Hiltrud Hertrampf spricht über die Beziehung von Traum, Traumdeutung und Psychoanalyse zur Kunst. Künstlerisch werden Salvador Dalí und die Surrealisten in den Blick genommen.
Passend zur Sonderausstellung "Traumbilder" gibt die Diplom-Psychologin Hiltrud Hertrampf - Mitglied des Freundeskreis der Hochheimer Kunstsammlung - einen Einblick in die Welt der Psychologie. Hiltrud Hertrampf ist Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Tiefenpsychologie sowie Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichentherapeutin im Ruhestand.
Salvador Dalí schloss sich Ende der 1920er Jahre zeitweise den französischen Surrealisten an. Diese Bewegung wandte sich gegen die etablierten Normen des Kunstbetriebs. Im Mittelpunkt standen nun das Unbewusste, das Fantastische und Traumhafte – nicht mehr das rational Erklärbare.
Die Surrealisten waren stark von Sigmund Freuds Theorien beeinflusst, besonders von der Traumdeutung. Einige unterzogen sich sogar Psychoanalysen, um tiefere Zugänge zu ihrem Inneren zu finden.
Hiltrud Hertrampfs Kunstlektüre zeigt diesen engen Bezug zwischen Surrealismus und Psychoanalyse anhand von Texten von Freud, Sarah Kofman, Salber und Auszügen aus Dalís Autobiografie.
Hiltrud Hertrampfs Kunstlektüre beleuchtet diese enge Verbindung zwischen Surrealismus und Psychoanalyse. Sie stellt Texte von Freud, Sarah Kofman, Salber und Auszüge aus Dalís Autobiografie vor.
An vier Sonntagen im Jahr lädt der Freundeskreis der Hochheimer Kunstsammlung zum Lesen, Zuhören und Entdecken von Kunst in der Kunstsammlung ein. Nach den regulären Öffnungszeiten öffnet die Kunstsammlung für Liebhaber der literarischen und bildenden Kunst.