Raum 2.0

Der neugestaltete "Raum 2.0“ ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern jeden Alters sich sowohl analog wie auch digital zu informieren und zu beteiligen.

Familien werden willkommen geheißen

Kinder nehmen Museen anders wahr als Erwachsene und bewegen sich auch anders in den Räumen, sie wollen aktiv sein und Dinge anfassen. Dafür sind in diesem Raum die Grundlagen geschaffen worden. Es gibt großformatige Bildbände für Kinder, die Möglichkeit, sich mit Malen zu beschäftigen, und die Ergebnisse an die Pinwand zu hängen, Puzzle zu lösen und mit Spielzeugautos die Hochheimer Straßen nachzufahren. Die Kinder können hier historische Themen ergründen oder sich einfach unterhalten, während ihre Eltern oder Großeltern durch die Ausstellung gehen.

Raum für Beteiligung

Mit der Pinnwand sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich selbst einzubringen. Sie können schriftliche und bildliche Nachrichten hinterlassen und so die Wand mitgestalten. Die Museumsleitung liest, kuratiert und sammelt alle Pins.

Recherchemöglichkeit

Häufig wünschen sich Besucherinnen und Besucher weiterführende Informationen zu den Themen, die für die Hochheimer Stadtgeschichte relevant sind. Diese werden vor allem in den Heften der Arbeitsgemeinschaft Alt-Hochheim sowie dem Hochheimer Spiegel beschrieben, deren Ausgaben sich hier finden. Darüber hinaus gibt es ausgewählte Literatur zu allgemeinenThemen wie z.B. den Kelten. Alles kann in einem bequemen Sessel studiert werden.

Neue Medien

Ein interaktiver Bildschirm ermöglicht neue und zeitgemäße museale Darstellungen. Je nach Bedürfnis kann dieser in der Höhe und Neigung angepasst werden, so dass kleine, große und körperlich beeinträchtigte Besucherinnen und Besucher ihn bequem mit Touchscreen bedienen können. Aktuell können sie darauf Puzzle lösen und in den kommenden Jahren werden weitere Präsentationen zusammengestellt – insbesondere Fotoschauen und Filme können in Zukunft digital gezeigt werden. Das Jahr 2022 ist für viele hessische Museen ein Themenjahr, bei dem es um die Kelten gehen wird. Auch das Otto-Schabe-Heimatmuseum beteiligt sich daran. So ist geplant, ein hochauflösendes 3D-Modell des echten Keltenspiegels auf dem Bildschirm zu zeigen.  

Die Neugestaltung des "Raum 2.0" wurde gefördert durch das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und der Hochheimer Firma Holzland Klein.