Szenenwechsel VI: Tibetische Thangkas

22.5.2016 bis 13.8.2017

Szenenwechsel VI: Tibetische Thangkas

Von der Eröffnung im Rahmen des Internationalen Museumstags am 22.5.2016 bis zum 13.8.2017 entführten die Thangkas in der Hochheimer Kunstsammlung in die komplexe Welt des tibetischen Buddhismus. Ein Thangka (tibetisch: Rolle Bild) ist ein zumeist auf Stoff gemaltes Rollbild, das im tibetischen Kulturkreis verbreitet ist. Es wird zur Meditation in Tempeln oder Hausaltären aufgehängt, auch bei Pilgerreisen, sorgfältig zusammengerollt, mitgeführt.

Dargestellt werden Buddhas und andere Gottheiten, aber auch historische Persönlichkeiten oder auch detailreiche Mandalas. Neben dem Zweck der Meditation haben die Thangkas als Darstellung der buddhistischen Lehre auch einen vermittelnden Charakter: anhand der detaillierten Malerei können die Reinkarnationen des Buddha und auch geschichtliche Zusammenhänge nachvollzogen werden. Darüber hinaus hat das Herstellen eines Thangkas einen hohen Stellenwert.

Die Ausstellung "Szenenwechsel VI: Tibetische Thangkas" in der Hochheimer Kunstsammlung zeigte sieben Thangkas mit unterschiedlichen Motiven. Der Dialog der Werke aus unterschiedlichen Kulturkreisen öffnete den Blick für neue Fragestellungen, neue Perspektiven und neue Antworten.