Madonna am Plan

Vier Landarbeiter haben das Madonnenstandbild im Jahre 1767 in einem "Reul" (Gang zwischen zwei Häusern) in Wiesbaden-Biebrich gefunden. Man vermutet, dass es dort vor den Einflüssen des 30-jährigen Krieges versteckt wurde. Im Jahre 1770 wurde die Madonna von Hochheimer Bürgern auf dem ehemaligen Marktplatz "Am Plan" aufgestellt.

Im Jahr 1801 bekam das Standbild dann einen Baldachin zum Schutz vor Witterungseinflüssen. Seit der Aufstellung "ihrer" Madonna glaubten die Bürger an die Schutzwirkung derselben. Im Jahr 1939, so übermittelt eine Legende, kamen zwei sehr gläubige Hochheimerinnen in eine hier ansässige Metzgerei. Eine dieser Frauen hat im Gespräch erklärt: "Hochheim wird im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont bleiben. Die Madonna wird schützend ihren Mantel über die Stadt halten, nur am Saum der Stadt wird es Kriegsschäden geben." Dies ist haargenau so eingetreten. Als Verehrung führt man jedes Jahr am letzten Samstag im Mai eine Prozession zur Madonna durch. Noch heute dient die Madonna als ein Wahrzeichen Hochheims.

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